Menschenfeindlichkeit darf in Thüringen keinen Platz haben / Taubert: Wir brauchen Menschen wie José Pace

Veröffentlicht am 26.08.2014 in Kampf gegen Menschenfeindlichkeit

„Rassismus und Ausländerfeindlichkeit dürfen in Thüringen keinen Platz haben“, sagte Heike Taubert, Spitzenkandidatin der Thüringer SPD für die Landtagswahl, heute anlässlich des Überfalls auf José Paca, den Vorsitzenden des Erfurter Ausländerbeirates. Ereignet hatte sich dieser Überfall, der vermutlich einen rechtsextremen Hintergrund hat, am vergangenen Donnerstagnachmittag in Erfurt. Dabei wurde Paca mit einem Messer und einer Pistole bedroht. 

„Dieser Überfall macht deutlich, dass ein Bürger mit Migrationshintergrund hier nicht sicher ist vor einem rassistisch motivierten Überfall.“ Daher müssten die Täter solcher Straftaten konsequent verfolgt und hart bestraft werden. „Das Land muss deutlich machen, dass es aus den Ermittlungspannen und dem Behördenversagen der Vergangenheit gelernt hat“, so Taubert.
„Mit dem Abschlussbericht des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses sind die Aktivitäten der rechtsextremen und äußerst gewaltbereiten Szene nicht abgeschlossen“, sagte Taubert. Das mache der Überfall auf José Paca ein weiteres Mal deutlich. Daher müssten Polizei, Ordnungskräfte und Justiz die rechten Täter konsequent verfolgen und bestrafen. Der Staat dürfe hier keine Schwäche zeigen. „Wer die Willkommenskultur in Thüringen stärken will, muss Menschen aus dem Ausland Sicherheit garantieren.“ 
Weltoffenheit und Toleranz – dafür solle Thüringen jetzt und in Zukunft stehen. „Thüringen braucht Menschen aus anderen Ländern, die ihr Wissen, ihr Engagement und ihr Können bei uns einbringen - so wie Jose Paca. Wir stehen an der Seite dieser Menschen und wollen ihnen hier eine Heimat geben“, sagte Heike Taubert. 

 

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