Shevchenko: Brodbeck muss aufhören Politiker zu spielen

Veröffentlicht am 06.07.2014 in Steuern & Finanzen

Ich habe das Gefühl, dass Herrn Brodbecks Arbeitszeit fast ausschließlich auf das Schreiben von Pressemitteilungen draufgeht“, beschwert sich der Juso-Kreisvorsitzender Oleg Shevchenko.
 

Der Kreischef des SPD-Nachwuchses fordert eine klare Haltung an den Arbeitsplan. „Mir ist es unwichtig, dass der Beauftragte gerne sich politisch oder unsachlich streiten kann. Wenn er schon da ist und über 11 000 Euro im Monat bekommt, dann soll er sachlich mit Zahlen umgehen.“, sagt Shevchenko. Er verweist darauf, dass das Haushaltssicherungskonzept im alten Kreistag eine Mehrheit gefunden habe. Dieses muss umgesetzt werden. Ideen, wie man weitere Kosteneinsparungen herbeiführen kann, wären bei den Jusos klar willkommen – sie sollten nur sachlich und auch sozial verträglich sein. „Wenn Brodbeck im Interview sagt, er wolle bei den Kosten für das Jugendamt nochmal schauen, was zu kürzen geht und ein paar Minuten später darüber redet, dass das Wohl des Menschen von den Kreisanteilen am Krankenhaus abhängt, dann ist das für mich nicht erklärlich.“. Außerdem sollten diese politischen Fragen auch eine Aufgabe für den Kreistag sein. „Ich bitte Herrn Brodbeck darum, keinen Politiker zu spielen. Er ist eine Verwaltungsperson.“

 

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