Zanker fordert mehr Lohntransparenz

Veröffentlicht am 18.03.2016 in Arbeit & Wirtschaft

Weltweit macht der „Equal Pay Day“ am 19. März auf die mangelnde Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen aufmerksam und fordert die volle Gleichstellung von Frauen in der Gesellschaft. Dies fordern auch die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten des Unstrut-Hainich-Kreises und unterstreichen die Wichtigkeit dieses Tages..

 Laut Statistischem Bundesamt verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als Männer. Rechnet man das in Tage um, arbeiten Frauen vom 1. Januar bis zum 19. März ohne Entlohnung. Um auf diese Ungleichbehandlung aufmerksam zu machen,  findet der internationale Equal Pay Day auch am 19. März statt. Bedauerlich findet die SPD – Kreisvorsitzende, dass Deutschland innerhalb der EU mit 22 % Entgeldunterschied das Schlusslicht ist. Hoffnung setzt die SPD-Kreisvorsitzende Claudia Zanker in das Ende 2015 von der Bundesministerin Manuela Schwesig (SPD) vorgestellte Vorhaben für ein „Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern“. Damit rückt die Umsetzung einer wichtigen Maßnahme zur Schließung der Gehaltslücke näher, nämlich eine gesetzliche Verpflichtung der Arbeitgeber zu einer Transparenz- und Auskunftspflicht bei der Bezahlung.

Lohntransparenz ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entgeltgerechtigkeit von Frauen und Männern. Es darf aber nicht die einzige Maßnahme sein und bleiben, denn die Ursachen für die Gehaltslücken zwischen den Geschlechtern sind vielfältig – dafür steht der Equal Pay Day

 

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